Warteschleife – Zeit, neue Energie zu tanken

Gerade wart ihr noch im Höhenflug. Ihr hattet alles in den Griff bekommen und habe echt abgehoben. Leider nicht dauerhaft. Ein Übermaß an Strukturen und Prozessen nimmt euch die Energie und bringt euch in der Warteschleife. Obwohl noch alles super läuft, fühlt es sich an, als würde jemand die Bremse ziehen.

In der Warteschleife gibt es vor zwei überlebenskritische Probleme: Überautomatisierung tritt ein, wenn es nur noch darum geht, möglichst viel in Systeme zu packen. Das Unternehmen wird zur reinen Maschine, das wichtigste Asset des Unternehmens geht verloren: Loyale Beziehungen. Der Unternehmergeist verfliegt, wenn es nur noch darum geht, wie etwas gemacht wird, nicht was gemacht wird. Wenn es keine echte Vision mehr gibt, sondern die Marktposition durch das Benchmarking mit Wettbewerbern definiert wird.

Erfolgreich wird, wer diese Themen umschifft und systematisch an den Top 5 Erfolgsfaktoren arbeitet.

Die richtigen Themen adressieren – Top 5 Erfolgsfaktoren

Starken Sense of Urgency herstellen: Noch sind die Zahlen gut, wahrscheinlich wachst ihr auch noch. Diese Sicherheit ist aber trügerisch. Der Markt reagiert nur verzögert. Mach euch klar, dass reduziertes Wachstum schnell zu Stagnation und Schrumpfen werden kann. 10% Wachstum klingen gut – aber es könnten ja auch 20% oder 30% sein. Überprüft regelmäßig, ob nicht auch noch mehr drin ist – und was dafür getan werden muss.

Mutige Vision entwickeln: Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss geworden. Um euch, eure Kunden und euer Team wieder zu begeistern, braucht ihr eine mutige, mitreißende Vision. Stoppt das Benchmarking mit der Konkurrenz. Das ist nicht euer Maßstab. Ihr wollt besser sein, ihr wollt in den Höhenflug und das geht nur, wenn ihr eure eigenen Regeln definiert. Euer Maßstab sind die tiefen Bedürfnisse eurer Kunden. Wenn ihr die konsequent erfüllt, fliegt ihr wieder.

Agile Arbeitsstrukturen schaffen: Prozesse und Strukturen sind in vielen Bereichen hilfreich. Hinterfragt aber immer, ob sie genügend Freiraum geben, um auf neue Impulse reagieren zu können. Schafft in jedem Bereich eures Unternehmens agile Teams, die im Rahmen fester Entscheidungsrahmen frei und eigenverantwortlich arbeiten können. Das gilt vor allem für die Schnittstelle zum Kunden, aber auch in jedem anderen Bereich des Unternehmens.

Strategie selber machen: Das Wachstum verlangsamt sich, die Wettbewerber überholen. Standardlösung: Strategieberater rein. Ist ein super Geschäft. Für die Berater – aber nicht für euch. Denn ihr delegiert damit die Verantwortung für die zentrale Unternehmeraufgabe: Die Vision und Strategie eures Unternehmens. Und ihr bekommt eine Strategie, die nicht wirklich eure eigene ist und daher ruckzuck in der Schublade landet. Momentum schafft ihr nur selber. Ihr müsst die Impulse selber setzen, euch mit euren besten Kunden auseinandersetzen und eure eigene Perspektive entwickeln. Falls ihr nicht wisst wie, holt euch einen Coach, der euch durch den Prozess führt. Aber macht es auf jedem Fall selber. Denn nur dann haben Vision und Strategie die Energie, die euch zurück in den Höhenflug bringt.

Menschenzentrierung: Die Warteschleife ist typischerweise ein Zeit der Prozesse und Systeme. Hört auf, alles in Raster zu packen, sonst geht die Menschlichkeit verloren. Überlegt bei allem, was ihr tut ganz bewußt, inwieweit euer Tun dazu beiträgt, die tiefen Bedürfnisse euer Kunden und Mitarbeiter zu befriedigen. Installiert nur Prozesse und Systeme, die das Leben eurer Kunden und Mitarbeiter wirklich besser machen. Ist das nicht der Fall: Neu denken oder ganz weglassen.

Passt gut auf euch auf!

Spätestens seit dem Höhenflug habt ihr ein Leadershipteam, das aus Unternehmern aus den ersten Lebensphasen und neuen erfahrenen Managern besteht. Ist seid damit, selbst, wenn nur Männer (oder Frauen) am Tisch sitzen, ein diverses Team. Unterschiedlichste Erfahrungen und unterschiedlichste Haltungen kommen zusammen. Geht man damit offen um, kann das eine unglaubliche Lernerfahrung für alle sein.

In vielen Fällen passiert aber das Gegenteil. Es kommt zur Frontenbildung: Gründer gegen Manager, Alte Hasen gegen neue Mitglieder. Und plötzlich geht eure Energie nicht mehr in die Unternehmensentwicklung, sondern in politische Spielchen. Super unproduktiv. Und weil das keinen Spaß macht, ziehen sich die verschiedenen Leadership-Mitglieder immer weiter in ihre Silos zurück.

Auch das Leadership Team braucht jetzt eine Reaktivierung. Denn nur wenn ihr wirklich gemeinsam als gesundes Management Team agiert, könnte ihr euer Unternehmen in den Höhenflug zurückführen. Dafür gibt es verschiedene Hebel:

  • Ein erster Schritt Richtung gesundes Leadership Team ist ein Review der Meetingstrukturen: Diskutiert und entscheidet ihn noch? Oder trefft ihr euch nur zum Reporting? Nehmt immer auch ein übergreifendes Projekt auf eure Agenda. So arbeitet ihr gemeinsam am System und verliert euch nicht in euren Silos.
  • Noch besser ist die Entwicklung einer mutigen Vision. Die braucht ihr, um in den Höhenflug zu kommen. Und in der Diskussion gleicht ihr eure Perspektiven ab und schafft wieder ein gemeinsames Bild.
  • Gegenseitiges Verständnis gewinnt ihr auch, wenn ihr über eine kurze Jobrotation temporär in die Schuhe eurer Management Kollegen steigt. Da sieht die Welt dann gleich ganz anders aus.
  • Gründer, die jetzt noch im Leadership Team sind, sollten sich überlegen, in welcher Rolle sie die Revitalisierung mit ihrem Gründerspirit und ihrer kreativen Energie am besten treiben können. Vielleicht als Chief Challenger oder Chefvisionär? In jedem Fall solltet ihr viel Zeit beim Team verbringen.

Und nun zu euch?

Welcher der 5 Erfolgsfaktoren hat euch am besten geholfen?

Was habt ihr getan, um wieder agiler zu werden?

Was hat euch geholfen, den Blick bei den Menschen zu behalten, statt bei den Prozessen?

Wenn euch das alles bekannt vorkommt und ihr den nächsten Schritt machen wollt: Kontaktiert uns gerne für einen ersten Kennenlerntermin. Wir wissen wie es euch jetzt geht, denn wir haben diese Phase selber erlebt. Wir haben Berater reingeholt, aber Ihre Strategie nie wirklich adaptiert. Wir haben uns Prozessschlachten geliefert und uns damit dann blockiert. Wir haben Teams aber auch Freiraum gelassen und die Energie gespürt, die agile Prozesse freisetzt.

Wir helfen euch daher gerne dabei, das richtige Setup zu finden. In Workshops helfen wir Euch, eine starke Vision und Strategie zu entwickeln, ein besseres Verständnis eurer Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen und schließlich agile Arbeitsweisen einzuführen, mit denen Ihr euer Team revitalisieren könnt. Und bei schwierigen persönlichen Fragen stehen wir gerne als Coaches bereit.

Wir freuen uns über eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

Photo by Ivan Bandura on Unsplash

Warteschleife – Zu viel System, zu wenig Innovation

Gerade wart ihr noch im Höhenflug. Ihr hattet alles in den Griff bekommen und habe echt abgehoben. Leider nicht dauerhaft. Ein Übermaß an Strukturen und Prozessen nimmt euch die Energie und bringt euch in der Warteschleife. Obwohl noch alles super läuft, fühlt es sich an, als würde jemand die Bremse ziehen.

Zurück zum Unternehmertum

Ihr habt erlebt, was es heißt, mit eurem Unternehmen im Höhenflug zu sein. Dieses unglaublich Flowgefühl: Alles geht leicht, ihr bewältigt neue Herausforderungen mit Erfahrung, Inspiration und Energie. Und daher wisst ihr auch, dass irgendetwas nicht mehr stimmt. Die Prozesse und Systeme, die Euch geholfen haben, die Turbulenzen zu überwinden, wenden sich gegen euch. Je mehr ihr euer Unternehmen in feste Raster presst, desto weniger Platz ist für Kreativität, Risikobereitschaft und unternehmerisches Denken.

Im Markt seid Ihr nicht mehr Vorreiter, sondern bestenfalls Mainstream. Automatisierung und Prozesse verdrängen den wesentlichen Treibstoff exzellenter Unternehmen: Direkte, vertrauensvolle Beziehungen mit Euren Kunden und Mitarbeitern. Und das macht sich bemerkbar: Wachsende Enttäuschung und Abwanderung. Denn keiner möchte ein Rädchen in der Maschine sein.

Ihr habt jetzt die dritte kritischen Phase des Lebenszyklus erreicht, die Warteschleife. Das Leben ist ruhiger geworden, irgendwie gesetzter. Noch fliegt ihr, aber wenn ihr euer Unternehmen jetzt nicht bald mit neuer Energie versorgt, werdet ihr abstürzen. Spätestens dann werden euch die letzten echten Unternehmer verlassen, auf der Suche nach neuen Herausforderungen, mehr Autonomie und Spaß.

Die Aufgabe in dieser Phase: Auftanken und zurück in den Höhenflug. Die Balance herstellen zwischen stabilisierenden Systemen und Strukturen und agilen Management-Komponenten. Und vor allem: Wieder humaner werden. Den Menschen und seine Bedürfnisse in den Blick nehmen, sowohl auf Kunden- als auch auf Mitarbeiterseite.

Was ist zu machen? Geht als Leadership Team in Vorleistung. Stellt euch in Frage und fordert euch mit einer mutigen, mitreißenden Vision heraus. Um diese Vision zu entwickeln, müsst ihr vor allem Zuhören. Hören, was eure Kunden und Mitarbeiter wirklich bewegt und das konsequent umsetzen. Wie ihr das effizient macht, wisst ihr ja inzwischen. Schaltet konsequent von System- auf Menschenzentrierung um. Das ist in vielen Märkten die größte Innovation, die ihr liefern könnt.

Mit agilen Arbeitsweisen, wie Design Thinking, schafft ihr parallel zu Euren stabilisierenden Prozesse Freiräume für Kreativität und Risiko. Beides braucht ihr dringend, denn ohne Sie gibt es keine Innovation, und ohne Innovation werdet ihr bald nicht mal mehr Mainstream sein.

Die Wachstumshebel

Der Abstieg aus dem Höhenflug beginnt, wenn Ihr die Balance zwischen Menschen und Systemen, Agilität und Stabilität verliert. Mit der Revitalisierung schafft ihr Raum für Kreativität, Unternehmergeist und Risiko und wendet euch wieder den Menschen zu. Denn die eigentliche Aufgabe eines Unternehmens ist es, Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn ihr diese Aufgabe exzellent erfüllt, wird auch der wirtschaftliche Erfolg kommen. Und ihr werdet wieder in den Höhenflug kommen, in dem alle Wachstumshebel optimal zusammen funktionieren und maximales Momentum erzeugen:

  • KUNDE: Einzigartige Positionierung, tiefes Kundenverständnis, replizierbare Kundengewinnung
  • STRATEGIE: Mitreißende Vision, klare Strategie, ambitionierte Ziele
  • LEADERSHIP: Starke Führungspersönlichkeiten, tief verankerte Werte
  • TEAM: Klare Verantwortlichkeiten, High Performance Team
  • UMSETZUNG: Klare Taktung, disziplinierte Umsetzung, agile Prozesse
  • FINANZEN: Skalierendes Geschäftsmodell, Cash- und Margen-Wachstum

Typische Herausforderungen und Red Flags

Jede Phase des Lebenszyklus hat ihre typischen Herausforderungen. An denen müsst ihr natürlich arbeiten, aber sie können gut bewältigt werden. Dann gibt es aber auch Probleme, die wirklich kritisch sind. Wenn diese Themen bei Euch auftauchen, könnte euer Unternehmen in Gefahr sein

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In der Warteschleife gibt es vor zwei überlebenskritische Probleme: Überautomatisierung tritt ein, wenn es nur noch darum geht, möglichst viel in Systeme zu packen. Das Unternehmen wird zur reinen Maschine, das wichtigste Asset des Unternehmens geht verloren: Loyale Beziehungen. Der Unternehmergeist verfliegt, wenn es nur noch darum geht, wie etwas gemacht wird, nicht was gemacht wird. Wenn es keine echte Vision mehr gibt, sondern die Marktposition durch das Benchmarking mit Wettbewerbern definiert wird.

Und nun zu euch

Erkennt ihr euch wieder? Ist eure Vision nur noch Material für die Image Broschüren?

Verliert ihr den persönlichen Draht zu Mitarbeitern und Kunden?

Erwischt ihr euch dabei, eure „Maschine“ immer weiter zu optimieren und automatisieren?

Habt ihr inzwischen so viele Teilziele, dass ihr den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr seht?

Im nächsten Artikel werden wir euch Tipps geben, wie ihr die wichtigsten Probleme adressiert und wie ihr dafür sorgen könnt, dass es nicht nur den Unternehmen, sondern auch euch gut geht.

Wir freuen uns über eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

Photo by Ivan Bandura on Unsplash

Raus aus den Turbulenzen – rein in den Höhenflug

Gerade noch lief alles so super – und plötzlich passt nichts mehr. Kunden und Team unzufrieden, Umsätze stagnieren, Stress im Führungsteam. Jetzt gilt es, das Unternehmen nochmal neu zu erfinden. Aber dann geht es wirklich ab…

In der Turbulenz-Zone gibt es drei pathologische ProblemeOrientierungslosigkeit kehrt ein, wenn das Unternehmerteam den Respekt und das Vertrauen des Teams verliert. Das Unternehmen altert frühzeitig, wenn die Gründer das Unternehmen vor der Professionalisierung verlassen und ihm damit Wissen, Energie und die Vision entziehen. Fehlt der Aufbau von effektiven Strukturen und die Institutionalisierung der Führung kommt es dagegen zu einem Rückfall in die „Durchstarten“ Phase.

Erfolgreich wird, wer diese Themen umschifft und systematisch an den Top 5 Erfolgsfaktoren arbeitet.

Die richtigen Themen adressieren – Top 5 Erfolgsfaktoren

Führung etablieren: Mit der Pubertät ist euer Unternehmen so groß geworden, dass die 1-zu-1 Führung versagt. Ihr richtet zusätzliche Führungsebenen ein. Ihr übergebt die direkte Führung und kommt damit in eine neue, übergreifende Führungsrolle. Die Verbindung zum Team haltet ihr über eine breite, offene Kommunikation. Mit Teambuilding und Vertrauenskultur schafft ihr Energie, mit starken Werten und eurer Vision richtet ihr alle auf ein gemeinsames Ziel aus und mit Investitionen in das Team und die Entwicklung jedes Einzelnen stellt ihr sicher, dass das Unternehmen langfristig über sich hinauswächst.

Verantwortlichkeiten definieren: Ein untrügliches Zeichen der Turbulenzen ist der Schrei des Teams nach klaren Strukturen und Verantwortlichkeiten. „Jeder macht alles“ geht nicht mehr. Am besten setzt Ihr Euch jetzt im Führungsteam zusammen und definiert, welche Schlüsselrollen Ihr benötigt. Uns erst wenn die Verantwortlichkeiten definiert sind, schaut ihr WIE diese Rollen besetzt sind oder werden. Seid dabei mutig und plant nicht um einzelne Menschen herum!

Ziele setzen und diszipliniert abarbeiten: Die Vision klärt das WARUM, die neuen Verantwortlichkeiten das WIE. Zum WAS kommt Ihr, wenn Ihr die Vision in eine Strategie und diese in klar priorisierte Jahres- und Quartalsziele herunter brecht. Für die gesamte Organisation und für jedes einzelne Team. Klarheit statt Ad hoc und ständiger Repriorisierung! Und Ihr braucht Systeme, mit denen Ihr die Umsetzung und Zielerreichung managt. OKRs (Objective, Key Results) sind jetzt eine super Idee.

Den Gründer-Spirit erhalten: In denTurbulenzen ändern sich die Anforderungen an die Führung. Oft überfordert ein visionärer Gründer jetzt das Team, schafft Chaos und Unsicherheit. Und dann wird eine scheinbar logische, aber fatale Entscheidung getroffen: Raus mit dem Gründer, rein mit einem erfahrenen Manager CEO. Was dabei übersehen wird: Für den Höhenflug braucht es beides, die Orga- und Prozess-Fähigkeiten des stabilisierenden Managers und den Spirit und die Energie des Unternehmers. Die Lösung: Gestaltet das Leadership Team so, dass beide Rollen Platz haben und sich ergänzen.

Gründerfalle vermeiden: Die Gründerfalle ist das Gegenstück zum Verlust des Gründer-Spirits. Ihr spürt, dass Ihr Stabilisierung-Skills braucht. Also: COO reinholen. Der macht dann das, was Euch langweilt. Aber: Seine Eingriffe verändern das Unternehmen, Euer Baby. So war das nicht gedacht. Die Schlussfolgerung: Fehlender Kulturfit. Raus mit dem COO. Rein mit einem neuen COO…. Auch das ist fatal. Die Lösung: Startet die Skalierung selber, ggf. unterstützt durch einen Sparringspartner. Dann sind es Eure Prozesse und Eure Organisation. Und stellt erst dann erst COO an – den Ihr auf Basis Eurer neuen Erfahrungen nun auch viel besser versteht.

Passt gut auf Euch auf!

Wie im echten Leben sind die Turbulenzen eine unglaublich anstrengende Zeit. Das spürt ihr auch im Unternehmerteam. Die Stimmung ist angespannt. Schnell kommt es zu Schuldzuweisungen, kritische Themen werden ausgeschwiegen und produzieren gefährliche schwarze Löcher. Die Begeisterung des Teams für die Unternehmer wird abgelöst von Abwehr und Frustration – ein Wechsel, der gar nicht so leicht zu verkraften ist.

Angesichts der veränderten Anforderungen an die Führung und das Management fragen sich viele Gründer jetzt, ob das noch der Job ist, den sie machen wollen. Oder ob sie überhaupt in der Lage sind, ihn machen zu können. Andere nehmen den Ball auf, entwickeln sich zum Gründer-CEO und scheinen die Macht zu übernehmen.

Schließlich wird aus dem Gründerteam ein Führungsteam, neue Persönlichkeiten werden integriert und Beziehungen im Team neu justiert. Dieses unglaubliche Wechselbad der Gefühle könnt ihr nur bewältigen, wenn ihr diese Themen radikal offen, vertrauensvoll und mit Respekt für die unterschiedlichen Positionen diskutiert.

Unsere Empfehlung:

  • Nutzt regelmäßige Strategie-Offsites, um offen über Eure Rollen im Führungsteam zu diskutieren. Was ist euch wichtig? Was wollt ihr weiter machen? Was abgeben? Wie stellt ihr euch die Zukunft vor?
  • Seid euch darüber im Klaren, dass ihr nicht alleine seid. Jedes erfolgreiche Unternehmen hat diese Phase schon erlebt – leider sprechen nur die wenigsten darüber.
  • Macht euch klar, dass die notwendigen Management Skills erlernbar sind – und habt Spaß daran. Denn mit Spaß lernt jeder besser. Genießt die Entwicklung zum CEO bewusst, denn jetzt gewinnt ihr ein ganz neues Spektrum an Fähigkeiten, Power und individueller Freiheit.
  • Such dir einen Sparringspartner, dem du auch mal dein Herz ausschütten kannst. Und sucht euch einen Coach, der dafür sorgt, dass der Austausch im Führungskreis produktiv wird.

Und nun zu euch!

Welcher der Top 5 Erfolgsfaktoren würde euch jetzt am besten weiterbringen?

Wie gebt ihr eurem Team die Orientierung, die es jetzt braucht?

Habt ihr bereits eine effektive Organisations- und Führungsstruktur etabliert, wie war das?

Wie kommt ihr mit dem Wechselbad der Gefühle zurecht?

Wenn euch das alles bekannt vorkommt und ihr den nächsten Schritt machen wollt: Kontaktiert uns gerne für einen ersten Kennenlerntermin. Wir wissen wie es euch jetzt geht, denn wir haben diese Phase selber erlebt. Steiles Wachstum, begeisterte Kunden, cooles Team. Und plötzlich war alles anders. Wobei… eigentlich hatte es sich schon länger abgezeichnet, aber in der Hektik des Alltags hatten wir die Signale des Phasenwechsels überhört.

Gerne sind wir für Euch der Sparringspartner in diesem Prozess. Lasst uns gemeinsam ein Programm entwerfen, dass euch in den Höhenflug bringt und euch Raum für euer persönliches Wachstum gibt.

Wenn das aber alles schon alte Kamellen sind – freut euch auf die nächsten Beiträge. Denn dann schauen wir Richtung „Warteschleife“. Den „Höhenflug“, die Traumphase jedes Unternehmers findest Du hier beschrieben.

Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

Photo by Borys Liechti on Unsplash

Bitte festschnallen – jetzt kommen die Turbulenzen der Skalierung

Gerade noch lief alles so super – und plötzlich passt nichts mehr. Kunden und Team unzufrieden, Umsätze stagnieren, Stress im Führungsteam. Jetzt gilt es, das Unternehmen nochmal neu zu erfinden. Aber dann geht es wirklich ab…

Führung und Strukturen etablieren

Eigentlich hattet ihr gedacht, mit dem Markteintritt wäre das Schlimmste überstanden. Nun werdet ihr eines Besseren belehrt. Was für euch anfangs nach einzelnen Stolpersteinen aussah, sind die Turbulenzen der Skalierung: Die Kundengewinnung wird mühseliger, die Teams sind am Anschlag, die Zufriedenheit sinkt, die fehlenden Strukturen produzieren Reibungsverluste. Und keiner fühlt sich verantwortlich.

In die Turbulenzen seid Ihr gekommen, als die Nachfrage so stark wurde, dass eure rudimentären Strukturen und Prozesse nicht mehr reichten. Massive Überlastung. Euer Unternehmen wächst über sich hinaus. Und wenn ihr jetzt nicht massiv umdenkt, wächst euch euer Unternehmen über den Kopf. Die Turbulenzen sind eine der drei Gefahren-Zonen des Lebenszyklus. Je länger ihr in dieser Phase bleibt, desto größer die Gefahr, dass ihr wichtige Mitarbeiter und Kunden, die strategische Orientierung und eure ganze Energie verliert.

Jetzt heißt es: Raus aus dem Ad hoc und das Unternehmen neu erfinden. Strategisch und als Organisation. Ihr skaliert, wenn ihr die Organisationsstruktur glatt zieht und Prozesse etabliert. Leider ist das nicht immer das, was Gründern am meisten Spaß macht. Viele Gründerteams holen sich jetzt erfahrene Operations-Manager ins Unternehmen – sicher habt ihr das auch schon diskutiert.

Die Turbulenzen sind auch eine Zeit der Institutionalisierung. Bisher wart ihr als Gründer der Mittelpunkt der Organisation. Jetzt gilt es, die Organisation unabhängig von euch zu machen und eure Rolle neu zu definieren. Was ihr bisher selbst gemacht habt, sollte zunehmend auf breitere Schultern verteilt werden. Die Unternehmenskultur spielt dabei eine zentrale Rolle: Eine starke Wachstumskultur stellt sicher, dass euer Unternehmen aus sich heraus zielorientiert und innovativ bleibt – auch wenn ihr es nicht persönlich antreibt. Eine begeisternde Vision, klare Werte und eine Strategie schaffen die übergreifende Orientierung und sind Grundlagen der Führung. Überflüssig werdet ihr damit noch lange nicht: Eure unternehmerische Vision und Energie sind durch nichts zu kompensieren – Auch viele erfolgreiche „Startups“ wie Facebook werden noch immer von Gründer CEOs geführt.

Die Turbulenzen sind eine Phase des Auf und Abs. Wenn ihr sie aber diszipliniert und sicher durchfliegt, werdet ihr eure Mannschaft schon bald in den ruhigen Höhenflug gebracht haben. Und dann könnt ihr viel höher fliegen, als ihr das je erwartet hättet.

Die Wachstumshebel

Spätestens mit dem Eintritt in die Turbulenz-Zone ist es höchste Zeit, Prozesse und Strukturen zu etablieren und die Führung auf das nächste Level zu heben. Die Turbulenzen verlangen von den Unternehmern den größten Entwicklungsschritt: Weg vom Arbeiten im System zum Arbeiten am System. Wer jetzt nicht genauso schnell wächst, wie das Unternehmen, dem wächst das Unternehmen über den Kopf.

Das große Ziel ist klar – der Höhenflug, in dem alle Wachstumshebel optimal zusammen funktionieren und maximales Momentum erzeugen:

  • KUNDE: Einzigartige Positionierung, tiefes Kundenverständnis, replizierbare Kundengewinnung
  • STRATEGIE: Mitreißende Vision, klare Strategie, ambitionierte Ziele
  • LEADERSHIP: Starke Führungspersönlichkeiten, tief verankerte Werte
  • TEAM: Klare Verantwortlichkeiten, High Performance Team
  • UMSETZUNG: Klare Taktung, disziplinierte Umsetzung, agile Prozesse
  • FINANZEN: Skalierendes Geschäftsmodell, Cash- und Margen-Wachstum

Typische Herausforderungen und Red Flags

Jede Phase des Lebenszyklus hat ihre typischen Herausforderungen. An denen müsst ihr natürlich arbeiten, aber sie können gut bewältigt werden. Dann gibt es aber auch Probleme, die wirklich kritisch sind. Wenn diese Themen bei Euch auftauchen, könnte euer Unternehmen in Gefahr sein.

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In den „Turbulenzen“ gibt es drei pathologische Probleme. Orientierungslosigkeit kehrt ein, wenn das Unternehmerteam den Respekt und das Vertrauen des Teams verliert. Das Unternehmen altert frühzeitig, wenn die Gründer das Unternehmen vor der Professionalisierung verlassen und ihm damit Wissen, Energie und die Vision entziehen. Fehlt der Aufbau von effektiven Strukturen und die Institutionalisierung der Führung kommt es dagegen zu einem Rückfall in die „Durchstarten“ Phase.

Und nun zu euch!

Erkennt ihr euch in den Herausforderungen wieder?

Welche Wachstumsschmerzen sind für euch am schlimmsten?

Wie geht ihr das Thema Organisation an?

Und wie schafft ihr eine gemeinsame Vision und Strategie?

Im nächsten Artikel werden wir euch Tipps geben, wie ihr die wichtigsten Probleme adressiert und wie ihr dafür sorgen könnt, dass es nicht nur den Unternehmen, sondern auch euch gut geht.

Wir freuen uns über eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

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Erfolgreiches Durchstarten mit 100% Kundenfokus

Der Produkt-Market-Fit steht, die ersten Kunden sind da und kommen wieder. Ihr habt fliegen gelernt! Ihr sind die Größten und zeigt es jetzt der ganzen Welt. Zumindest bis euch das Wachstum selber überholt…

In der Durchstarten-Phase gibt es drei überlebenskritische Probleme: Der Erfolg steigt den Gründern so sehr zu Kopf, dass sie Bodenhaftung verlieren, das Unternehmen wird mit vielen Randgeschäften zur Mini Holding oder keiner fühlt sich mehr verantwortlich im wachsenden Chaos. Erfolgreich wird, wer diese Themen umschifft und systematisch an den Top 5 Erfolgsfaktoren arbeitet.

5 Erfolgsfaktoren fürs Durchstarten

Eure Kunden verstehen wie euren besten Freund: Ihr habt Kunden, die immer wieder kommen? Gute Geschichte. Ihr habt Kunden, mit denen die Zusammenarbeit richtig Spaß macht, die euer Produkt intuitiv verstehen und die zahlen, was ihr verlangt? Phantastisch! Das sind eure wahren Helden, eure Himmelskunden. Lernt sie im Detail verstehen: Wer sie sind, was sie antreibt, wovon sie träumen, wo sie sich aufhalten. Und genau da geht ihr dann mit Marketing und Vertrieb hin. Denn das sind die Kunden, die euch in den Höhenflug bringen. Die übrigen behandelt mit Prio 2 – sie kosten tendenziell Geld und Nerven.

Vertriebserfolg wiederholbar machen. Vertrieb ist kein Zauberwerk begnadeter Vertriebsgurus. Marketing und Vertrieb sind lernbares Handwerk. Und zum Lernen braucht es Trial und Error. Analysiert jeden Vertriebserfolg: Warum hat es funktioniert? War es das Produkt, die Sales Argumentation, der richtige Zeitpunkt…. Bildet Thesen und testet sie, analysiert die Zahlen. So lange, bis ihr das richtige Marketing- und Vertriebs-Mix habt. Wiederholbarer Vertriebserfolg ist das Beste, was ihr in dieser Phase schaffen könnt.

Rigoroser Kundenservice: Ihr habt immer mehr begeisterte Kunden. Zeigt jetzt mit exzellentem Service, dass Ihr Euer Wertversprechen jederzeit halten könnt – auch wenn Ihr 10x, 100x oder 1000x so viele Kunden habt. Baut sichere Delivery Prozesse auf. Und sagt neuen Kunden lieber „Später!“, wenn Ihr an die Grenze der Lieferfähigkeit kommt, etabliert notfalls Wartelisten. Keine Marketing-Botschaft reist so schnell, wie die über schlechte Kundenerfahrungen.

Kunden auch mal Nein sagen: In der Aufbruchs-Phase war es total in Ordnung, dem Kunden erst mal (fast) alles zu liefern, was er sich wünscht. So habt ihr gelernt, was ihm besonders wichtig war. Damit muss jetzt Schluss sein. Bietet nur an, was ihr wiederholbar herstellen könnt. Mass Customization ist zwar für viele ein Zauberwort, funktioniert aber nur mit umfangreichen Prozessen und Systemen. Und die habt ihr definitiv noch nicht.

Kosten im Blick bewahren: Alles was jetzt für Euch zählt, sind Kunden und Umsatz. Um jeden Preis? Nein, natürlich nicht. Noch ist Euer Business nicht in trockenen Tüchern. Daher gilt weiterhin: Absolute Vorfahrt für kreative, kostensparende Marketing-, Vertriebs- und Recruitingaktionen und einen schlanken Backbone. Stopp-Schild Richtung teurer Systeme, umfangreicher Verwaltungen und luxuriöser Offices. Denn: Schlank ist schneller.

Passt gut auf Euch auf!

Die erste Zeit der Durchstarten-Phase ist genial. Der Lohn für all eure harte Arbeit. Echte Party! Gleichzeitig ist es eine Zeit, in der ihr alle unglaublich busy seid. Im Gründerteam seht ihr euch kaum mehr. Und wenn, dann werden ein paar Entscheidungen rausgehauen und schon geht es weiter.

Gefühlt arbeitet ihr über die Bande. Aber tatsächlich ist vor allem die spätere Durchstarten-Phase kritisch für das Gründerteam. Den Übergang in die Skalierung und durch die Turbulenzen der Skalierung finden nicht alle Gründer klasse. Die Macher unter euch wollen lieber weiter im täglichen Trubel wirken, die visionären Unternehmer möglichst schnell weiter wachsen. Wenn ihr darüber nicht (ergebnis-) offen diskutiert, werden plötzlich Schwarze Löcher des Schweigens zwischen eEuch entstehen.

Viele Unternehmen scheitern in der Durchstarten-Phase nicht an Problemen des Geschäftsmodells, sondern an Differenzen im Gründerteam. Und – super kritisches Thema – an ihrer fehlenden Demut. Der Durchbruch ist so plötzlich gekommen, alles was ihr in die Hände nehmt, wird gerade zu Gold, der Markt feiert euch, ihr werdet für euren Mut bewundert. Nicht wenige Unternehmerteams verlieren jetzt die notwendige Bodenhaftung, das Gefühl dafür, was sie können, und was nicht. Und auch das Gefühl dafür, was das Unternehmen wirklich braucht. Und sie hören nicht mehr zu – wie Ikarus. Das Resultat dieser Geschichte kennen wir alle.

Unsere Empfehlung:

  • Jetzt zahlt sich aus, wenn ihr über eine starke Vertrauensbasis verfügt. Arbeitet daran, ein gesundes Führungsteam zu bleiben, in dem sich alle mit tiefem Respekt begegnen.
  • Seht zu, dass ihr regelmäßig Offsites zur strategischen Entwicklung eures Unternehmens macht. Sprecht dabei auch offen an, was euch persönlich bewegt.
  • Bewahrt auch bei größtem Erfolg eure Demut. Das ist nicht immer einfach. Übernehmt im Unternehmerteam abwechselnd die Rolle des „Chef-Spielverderbers“, der die anderen auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
  • Hört eurem Team zu. Lauscht vor allem auf Zeichen der Überlastung und der Unruhe. Das sind die ersten Signale, die Richtung Turbulenzen gehen.
  • Diskutiert offen, wo jeder von euch die Zukunft des Unternehmens sieht – und was das bedeutet. Wollt ihr so groß bleiben wie ihr seid? Oder wollt ihr weiter wachsen? In dem Fall solltet ihr euch frühzeitig mit den persönlichen und organisatorischen Herausforderungen der Skalierung auseinandersetzen und den Lernprozess starten.
  • Such dir einen Sparringspartner, dem du auch mal dein Herz ausschütten kannst.

Und nun zu euch!

Was hat euch in der Zeit des Durchstartens am besten geholfen?

Sprecht ihr im Unternehmerteam wirklich über alle Herausforderungen, auch die persönlichen?

Gibt es erste Schwarze Löcher? Wie könnt ihr das Gespräch wieder starten?

Wenn euch das alles bekannt vorkommt und ihr den nächsten Schritt machen wollt: Kontaktiert uns gerne für einen ersten Kennenlerntermin. Denn wir wissen wie es euch jetzt geht: Diese Wahnsinns Begeisterung, wenn alle Ideen funktionieren und ihr zum ersten Mal vom Boden abhebt. Selber Fliegen – wie genial!

Gerne sind wir für euch Sparringspartner. Unsere Reviews können euch helfen, den klaren Blick auf euer Team und euer Unternehmen zu bewahren. Entscheidet ihr euch für das weitere Wachstum, hilft euch das Volate Skalierung-Programm. In der gemeinsamen Workshoparbeit lernt ihr alle Skills, die ihr braucht, um erfolgreich in den Höhenflug zu kommen. Und ihr gestaltet euer eigenes Unternehmen selber. Denn: Selbsttätigkeit führt zu Selbständigkeit – und die wollt Ihr bewahren.

Aber wenn das alles schon alte Kamellen sind, dann freut euch auf die nächsten Beiträge. Denn dann schauen wir Richtung Turbulenzen. Dahin, wo es richtig weh tut, wo Ihr aber auch den größten Sprung nach vorne macht.

Wir freuen uns über eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

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Im Markt durchstarten – Vertrieb auf Hochtouren bringen

Der Produkt-Market-Fit steht, die ersten Kunden sind da und kommen wieder. Ihr habt fliegen gelernt! Ihr sind die Größten und zeigt es jetzt der ganzen Welt. Jetzt könnt ihr richtig Durchstarten. Zumindest bis euch das Wachstum selber überholt…

Der Wachstumsbooster

Euer Unternehmen ist in der Durchstarten-Phase, wenn ihr mit eurem Geschäftsmodell Kunden gewinnen, halten und wiedergewinnen könnt. Euer Fokus verlagert sich jetzt auf den Vertrieb. Ihr startet durch und nutzt eure Flug-Fähigkeiten mit wachsender Begeisterung. Wachstumsbooster einschalten, möglichst schnell den Markt penetrieren, Momentum aufbauen. Viele Unternehmen drehen jetzt so richtig auf. Die Stimmung in Team ist einfach phantastisch. Party pur.

Aus der Begeisterung über die ersten Erfolge, aber auch aus der Unsicherheit, ob alles so bleibt, wird keine Chancen ausgelassen. Jeder Kunde wird mitgenommen, neue Geschäftsmodelle gestartet. Und das Ganze weitgehend ohne passende Strukturen und Prozesse. „Bisher ging das ja auch so! Wenn alle anpacken, werden wir schon eine Lösung finden.“ In der Durchstarten-Phase werden die großen Unternehmenslegenden geschrieben: Ein kleines Team räumt den Markt ab. David gegen Goliath. Es ist eine Zeit der Energie und des Spaßes. Jeder im Team sieht seine Wirksamkeit und arbeitet begeistert mit.

Leider nicht dauerhaft. Aufgrund der fehlenden Strukturen und Prozesse kommt irgendwann der Punkt, an dem die Menge der Aufträge die Kapazität eures Teams überschreitet. Unter dem Druck des ständigen Ad Hoc und immer neuer Prioritäten sinkt die Stimmung. Die komplette Überlastung.

Nun habt Ihr zwei Möglichkeiten.

Option 1: Ihr geht die Herausforderungen der Skalierung an, macht das Unternehmen mit nachhaltigen Strukturen und Prozessen unabhängig und durchfliegt so die Turbulenzen. Ab in den Höhenflug.

Option 2: Ihr kehrt zu der Größe zurück, die ihr hattet, als alles noch so viel Spaß machte und werdet ein „Small Giant“, der mit einem inspirierten Team ein einzigartiges Angebot bietet.

Eure Wahl – beides erfolgreich möglich.

Die Wachstumshebel

Auch wenn der Vertrieb läuft wie geschmiert: Unternehmer, die skalieren wollen, verlieren das große Ganze nie aus den Augen. Sie starten frühzeitig mit dem Aufbau der Prozesse und Systeme und bauen ihr Geschäftsmodell auf, als wäre es der Prototyp einer Company, die später beliebig oft repliziert wird.

Das große Ziel ist klar – der Höhenflug, in dem alle Wachstumshebel optimal zusammen funktionieren und maximales Momentum erzeugen:

  • KUNDE: Einzigartige Positionierung, tiefes Kundenverständnis, replizierbare Kundengewinnung
  • STRATEGIE: Mitreißende Vision, klare Strategie, ambitionierte Ziele
  • LEADERSHIP: Starke Führungspersönlichkeiten, tief verankerte Werte
  • TEAM: Klare Verantwortlichkeiten, High Performance Team
  • UMSETZUNG: Klare Taktung, disziplinierte Umsetzung, agile Prozesse
  • FINANZEN: Skalierendes Geschäftsmodell, Cash- und Margen-Wachstum

Typische Herausforderungen und Red Flags

Jede Phase des Lebenszyklus hat ihre typischen Herausforderungen. An denen müsst ihr natürlich arbeiten, aber sie können gut bewältigt werden. Dann gibt es aber auch Probleme, die wirklich kritisch sind. Wenn diese Themen bei euch auftauchen, könnte euer Unternehmen in Gefahr sein.

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Schließlich gibt es in der Durchstarten-Phase drei überlebenskritische Probleme: Der Erfolg steigt den Gründern so sehr zu Kopf, dass sie Bodenhaftung verlieren, das Unternehmen wird mit vielen Randgeschäften zur Mini Holding oder keiner fühlt sich mehr Verantwortlich im wachsenden Chaos.

Und nun zu euch!

Erkennt ihr euch in den Herausforderungen wieder?

Welche davon habt ihr bereits erfolgreich bewältigt?

Welche habt ihr bisher eher verdrängt?

Was kostet euch aktuell am meisten Energie?

Im nächsten Artikel werden wir euch Tipps geben, wie ihr die wichtigsten Probleme adressiert und wie ihr dafür sorgen könnt, dass es nicht nur dem Unternehmen, sondern auch euch gut geht.

Bis dahin freuen wir uns über Eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

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Top 5 Erfolgsfaktoren für den Aufbruch als Startup

Ihr seid noch ganz am Anfang – die total Aufbruchsstimmung! Jetzt heißt es schnell zu Kräften kommen und an den Markt kommen – bevor das Geld ausgeht…

In der Aufbruchs-Phase gibt es vor allem zwei überlebenskritische Probleme: Wenn ihr zu lange braucht, um den Produkt-Markt-Fit zu finden oder wenn das Engagement der Gründer nachlässt. Denn ohne die Gründer geht in dieser Phase gar nichts. Als Gründer seid ihr das Herz und das Hirn eures Unternehmens.

Erfolgreich wird, wer diese Themen umschifft und systematisch an den Top 5 Erfolgsfaktoren arbeitet.

Die richtigen Themen adressieren – Top 5 Erfolgsfaktoren

Möglichst schnell den Produkt-Markt-Fit finden: Das ist DIE Aufgabe dieser Phase: Zeigen, dass ihr mit eurem Angebot lebensfähig sein und eine echte Innovation bringt. Ihr müsst verstehen, wer eure Kunden sind, welche Probleme und Bedürfnisse sie haben und wie ihr das innovativ löst. Denn nur dann werden sie für Euer Angebot zahlen. Dafür braucht ihr vor allem eine Kompetenz: Zuhören! Und dann das Produkt bauen und so lange iterieren, bis es wirklich genau die Bedürfnisse eurer Kunden trifft.

Pilot-Kunden begeistern und bedienen lernen: Um euern Produkt-Markt Fit zu testen braucht ihr Pilotkunden, die genauso begeistert von eurer Idee sind, wie ihr. Eure Pilotkunden sind selber Innovatoren, Menschen, die gerne neue Technologien oder Methoden testen. „Neu“ und „Innovativ“ sind für sie die wichtigste Marketing-Message. Gute Pilotkunden fordern euch ständig heraus und geben sich nicht mit Quick Wins zufrieden. Wenn ihr sie bedienen könnt, wird es bei den nächsten Kunden leichter.

Genügend Cash einsammeln und es eng managen: Stellt sicher, dass ihr genügend Cash zur Verfügung habt, um diese Phase zu finanzieren. Aber was ist „genügend“? Es ist wahrscheinlich mehr, als ihr am Anfang denkt, sollte aber auch nicht so viel sein, dass euch der Druck fehlt, möglichst schnell die Marktreife zu erreichen. Das was ihr bekommt, müsst ihr eng managen. Es wäre doch zu ärgerlich, wenn euch das Geld auf den letzten Metern ausgeht.

Vergesst Prozesse und Systeme: Prozesse und Systeme sind toll, wenn die grundlegenden Strukturen klar sind. Aber davon seid ihr noch ganz weit entfernt. Aktuell würden sie euch nur strangulieren und verlangsamen. Stattdessen müsst ihr der Lage sein, jederzeit schnell und agil zu entscheiden.

Nicht jeder Idee der Pilotkunden folgen: Pilotkunden können sein wie Raupe Nimmersatt: Ein Feature, und noch ein Feature und noch eins… So wichtig es ist, den Pilotkunden gut zuzuhören, so wichtig ist es auch, dass ihr ein klares Gefühl dafür entwickelt, welche Ideen zum Kern eurer Leistung gehören, und wo ihr in den Bereich der Personalisierung kommt. Intensives Customizing ist toll für den Kunden, verhindert aber die spätere Skalierung. Lernt Nein zu sagen!

Passt gut auf euch auf!

Die Aufbruch-Phase ist eine emotionale Achterbahn. Als Gründer müsst ihr lernen, mit der enormen Unsicherheit und den Ups und Downs der ständigen Krisen klar zu kommen. Täglich steht alles auf dem Spiel. Das kann nur aushalten, wer total von der Idee überzeugt ist und sich auf den starken Support seines Umfelds verlassen kann: Eure Familie, eure Freunde, die Investoren – und natürlich das Team selbst.

Unsere Empfehlung:

  • Baut bereits zum Start der Zusammenarbeit ein tiefes Vertrauensverhältnis im Gründerteam auf. Lernt euch mit euren Stärken und Schwächen kennen und schätzen, diskutiert eure Werte und Grundüberzeugungen, redet auch über eure Grenzen. Legt auch detailliert fest, was euer jeweiliger Beitrag und eure Rolle ist, gerne auch schriftlich.
  • Redet im Gründerteam offen über die emotionalen Herausforderungen der Gründung, nicht nur über die Sachprobleme. Das schafft Vertrauen und ist die Grundlage für exzellente Performance.
  • Sprich mit deinen Lieben offen über die heftige Zeit, die jetzt kommt, und gewinne ihre Unterstützung.
  • Such dir einen Sparringspartner, dem du auch mal dein Herz ausschütten kannst.

Und nun zu euch!

Welcher der Top 5 Erfolgsfaktoren würde euch jetzt am besten weiterbringen?

Wie kommt ihr mit dem Wechselbad der Gefühle zurecht?

Wenn ihr schon durch seid: Was würdet ihr Euren Peers empfehlen?

Wenn euch das alles bekannt vorkommt und ihr den nächsten Schritt machen wollt: Kontaktiert uns gerne für einen ersten Kennenlerntermin. Wir wissen, wie es euch jetzt geht, denn wir haben diese Phase selber erlebt. Das Geld war knapp, man muss durch alles selber durch. Aber aufgrund der fehlenden Erfahrung ist nicht alles sichtbar

Wir helfen euch gerne dabei, das richtige Setup zu finden. Im Workshop „Gründerteam Kick off“ baut ihr die starke Vertrauensbasis, die es braucht, damit ihr wirklich ein High Performance Team werdet. Im „Leadership Kick off“ setzt ihr euch bereits frühzeitig mit der Herausforderungen der Führung auseinander. Und bei schwierigen persönlichen Fragen stehen wir gerne als Coaches bereit.

Wenn das aber alles schon alte Kamellen sind – freut euch auf die nächsten Beiträge. Denn dann schauen wir Richtung „Durchstarten“ – in die Phase, in der ihr das Fliegen lernt. Zumindest in Grundzügen.

Wir freue uns über eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

Photo by Lance Asper on Unsplash

Aufbruch zu neuen Ufern – die Startup Phase

Ihr seid noch ganz am Anfang – maximale Aufbruchsstimmung! Jetzt heißt es schnell zu Kräften kommen und an dem Markt kommen – bevor das Geld ausgeht…

Die Startup-Phase

Der Lebenszyklus beginnt mit der Aufbruchs-Phase. Ihr seid begeistert von eurer innovativen Idee. Auf Hochtouren arbeitet ihr daran, euer Angebot zu entwickeln und den richtigen Produkt-Markt-Fit zu erreichen. In dieser Phase gibt es nur ein Ziel: Sie so schnell wie möglich zu verlassen! Erstes Geld zu verdienen, bevor eure wichtigsten Ressourcen ausgehen: Euer Funding, eure Energie und eure Zeit.

Um das zu erreichen, arbeitet ihr mit einem kleinen, unglaublich engagierten Team. Die Zusammenarbeit ist wahnsinnig eng und intensiv. Strukturen gibt es kaum. Alles was ihr tut, ist ein Experiment und ad hoc. Im Unternehmen legt ihr jetzt nur die Basisfunktionen an, so einfach wie möglich. Der Gründer oder das Gründerteam sind gleichzeitig Kultur, Strategie und Führung. Die Stimmung in Team ist anfangs euphorisch, durchläuft während der Entwicklung des Geschäftsmodells einige Hochs und Tiefs, hellt sich aber in dem Maß auf, in dem ihr erste Kunden gewinnt und wiedergewinnt – und damit flügge werdet.

Die Aufbruchs-Phase ist zusammen mit den Turbulenzen der Skalierung und der Warteschleife eine der kritischen Phasen des Lebenszyklus. 80% der Gründungen kommen nie über diese Phase hinweg.

Die Wachstumshebel

Auch wenn scheinbar noch nichts da ist: Am besten überlegt ihr bereits in dieser Phase, wie ihr euch mittelfristig aufstellen wollt und überlegt euch grundsätzliche Strukturen. Die besten Gründer bauen ihr Geschäftsmodell so auf, als wäre es der Prototyp einer Company, die später beliebig oft repliziert wird.

Das große Ziel ist klar – der Höhenflug, in dem alle Wachstumshebel optimal zusammen funktionieren und maximales Momentum erzeugen:

  • KUNDE: Einzigartige Positionierung, tiefes Kundenverständnis, replizierbare Kundengewinnung
  • STRATEGIE: Mitreißende Vision, klare Strategie, ambitionierte Ziele
  • LEADERSHIP: Starke Führungspersönlichkeiten, tief verankerte Werte
  • TEAM: Klare Verantwortlichkeiten, High Performance Team
  • UMSETZUNG: Klare Taktung, disziplinierte Umsetzung, agile Prozesse
  • FINANZEN: Skalierendes Geschäftsmodell, Cash- und Margen-Wachstum

Typische Herausforderungen und Red Flags

Jede Phase des Lebenszyklus hat ihre typischen Herausforderungen. An denen müsst ihr natürlich arbeiten, aber sie können gut bewältigt werden. Dann gibt es aber auch Probleme, die wirklich kritisch sind. Wenn diese Themen bei euch auftauchen, könnte euer Unternehmen in Gefahr sein.

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In der Aufbruchs-Phase gibt es vor allem zwei überlebenskritische Probleme: Wenn ihr zu lange braucht, um den Produkt-Markt-Fit zu finden, oder wenn das Engagement der Gründer nachlässt. Denn ohne die Gründer geht in dieser Phase gar nichts. Als Gründer seid ihr das Herz, Hirn und die Hände eures Unternehmens.

Und nun zu euch!

Erkennt ihr euch in den Herausforderungen wieder? Was würde euch jetzt am meisten helfen?

Wie kommt ihr möglichst schnell zum Produkt-Markt-Fit?

Habt ihr euch schon Gedanken über die grundsätzlichen Strukturen gemacht?

Im nächsten Artikel werden wir euch Tipps geben, wie ihr die wichtigsten Probleme adressiert und wie ihr dafür sorgen könnt, dass es nicht nur eurem Unternehmen, sondern auch euch gut geht.

Bis dahin freuen wir uns über eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

Photo by Lance Asper on Unsplash

So findest du sicher den perfekten Skalierungscoach

Für Euch ist die Skalierung herausforderndes Neuland. Andere haben schon erfolgreich ihren Weg gefunden. Gemeinsam mit einem erfahrenen Sparringspartner wirst du den Weg viel schneller und sicherer schaffen. Den perfekten Coach erkennst du an 5 Eigenschaften:

  • Er ist den Weg bereits selber gegangen und weiß genau, wie es euch geht. Und er hat auf seinem Weg nicht nur Erfolge erlebt, sondern auch die eine oder andere kritische Situation bewältigt. Es ist völlig ok, wenn nicht sogar wünschenswert, dass euer Coach auch mal was in den Sand gesetzt hat ist. Denn in schwierigen Situationen lernt man besonders intensiv.
  • Sie bietet konkrete Tools und übergreifende Denkmodelle. Mit konkreten Tools könnt ihr schnell und pragmatisch erste Erfolge erzielen, die PS auf die Strasse bringen. Mit übergreifenden Denkmodellen aus der Psychologie und der Hirnforschung könnt Ihr Euer Unternehmen kreativ weiterentwickeln und einzigartig gestalten. Seid skeptisch gegenüber Anbietern, die ein einheitliches Erfolgssystem vorschlagen. Das ist wie beim Benchmarking. Einheitssysteme schaffen Einheitsunternehmen. Das ist nicht das, was ihr wollt.
  • Sie agiert aus einer Coachinghaltung und nicht als Berater. Natürlich wäre es klasse, wenn eine gute Fee kommt und alle Probleme für Euch löst. Aber ihr wachst am besten, wenn ihr eure Erfahrungen selber macht, selber Hand anlegt. Nur dann geht euch die neue Haltung in Fleisch und Blut über. Frei nach Montessori

Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. 

Maria Montessori
  • Er adressiert das Wachstum des Unternehmens und euer persönliches Wachstum. Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Die Skalierung eures Unternehmens ist vor allem eine Führungsaufgabe und hat mit eurer persönlichen Haltung zu tun. Schaut ihr nur auf die „Mechanik“ eures Unternehmens, kommt eure eigene Entwicklung zu kurz. Schaut ihr nur auf eure Persönlichkeit, bleibt das System auf der Strecke. Sucht euch einen Begleiter, der beides versteht: Der mit euch am System arbeitet, der euch aber auch hilft, aus dem Gründer- in ein echtes Unternehmermindset zu kommen.
  • Er fordert euch und stellt sicher, dass ihr eure Ziele auch wirklich verfolgt, dass ihr nicht nur die dringenden Dinge erledigt, sondern auch die wichtigen. Und er erinnert euch hartnäckig an eure Entscheidungen und stellt sicher, dass sie nicht das Schicksal guter Neujahrsvorsätze erleiden.

Und nun zu euch!

Was sind eure Erfahrungen mit Sparringspartnern und Coaches? Was hat euch wirklich geholfen? Was fehlte? Was würdet ihr euern Peers empfehlen?

Wir freuen uns über eure Kommentare.

Volate – Vom Gründer zum CEO

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Das perfekte Kochrezept für die Skalierung…

… gibt es nicht. Aber 3 Grundprinzipien, mit denen starke Unternehmer ihre Unternehmen erfolgreich durch diese Phase steuern.

1. Lebenszyklus verstehen: Skalierer, die den Lebenszyklus von Unternehmen verstehen, steuern Ihre Unternehmen unter Nutzung aller Wachstumshebel (Kunde, Strategie, Leadership, Team, Umsetzung und Finanzen) aktiv in den Höhenflug. Testet unter https://volate.de/lebenszyklus/ in welcher Phase ihr seid.

2. Vom Gründer zum CEO werden: In der Skalierung werdet Ihr vom operativ eingebundenen Gründer zum Unternehmer, der seine Organisation und sein Team systematisch weiterentwickelt. Nutzt die Chance, definiert Eure Rolle neu und lernt echte Führung.

3. Klares Ziel, disziplinierte Umsetzung: Starke Unternehmer haben ein klares Zielbild vor Augen haben und machen fokussiert einen Schritt nach dem anderen. Bisher habt Ihr wahrscheinlich versucht, alles gleichzeitig zu lösen. Das geht jetzt nicht mehr. Priorisierung und Taktung der Umsetzung sind das A und O der Skalierung.

Und nun zu Euch!

Was macht euch zu erfolgreichen Skalierern?

Was ist euch am schwersten gefallen?

Welches der Prinzipien bringt euch am schnellsten nach vorne?

Wir freuen uns über eure Kommentare!

Volate – Vom Gründer zum CEO

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